Was passiert eigentlich in einer Session?
Die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, lautet: „Was genau machst du da eigentlich?“ Meistens kommt sie von Menschen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, eine Session zu buchen, sich aber nicht so richtig vorstellen können, was sie erwartet. Das ist völlig verständlich – somatische Körperarbeit ist nicht etwas, das alle aus eigener Erfahrung kennen.
Deshalb nehme ich dich hier mit durch eine typische erste Session. Nicht als starres Programm, sondern als Einblick in das, was sein kann.
Der Anfang: Ankommen und Orientierung
Wenn du zu mir ins Studio45 an der Zeughausstrasse kommst, beginnen wir erstmal im Gespräch. Ich möchte wissen: Was bringt dich her? Hast du konkrete Beschwerden – chronische Verspannungen, Schmerzen nach einem Unfall, Einschränkungen nach einer OP? Oder bist du einfach neugierig auf deinen Körper, möchtest deine Bewegungsqualität verbessern, deine Wahrnehmung vertiefen?
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Jeder Mensch kommt mit seiner eigenen Geschichte.
Wir schauen uns auch an, wie du stehst, wie du dich bewegst, wo du vielleicht Spannung hältst, ohne es zu merken. Das ist keine Bewertung, sondern ein gemeinsames Entdecken: Wo bist du gerade mit deinem Körper?
Wie eine Session abläuft
Du bleibst am Anfang in bequemer Kleidung – nichts Enges, nichts, was dich einschränkt. Wir arbeiten im Sitzen, Stehen und Liegen, je nachdem, was gerade passt.
Ich berühre deinen Körper achtsam und präzise. Das ist keine Massage im klassischen Sinn. Es geht nicht darum, Muskeln zu kneten, sondern darum, deinem Körper eine Einladung zu geben: Hier darfst du loslassen. Hier darfst du dich neu organisieren.
Gleichzeitig lade ich dich zu kleinen, langsamen Bewegungen ein. Vielleicht hebst du einen Arm, drehst deinen Kopf, atmest bewusst in einen bestimmten Bereich. Diese Bewegungen sind nicht kompliziert – sie sind teilweise winzig, fast unsichtbar. Aber sie haben eine grosse Wirkung, weil sie dir helfen, deine eigenen Muster zu spüren und neue Möglichkeiten zu entdecken.
Du bist aktiv – nicht passiv
Das ist ein wichtiger Punkt: Du liegst nicht einfach da und wirst „behandelt“. Du bist aktiv beteiligt. Deine Wahrnehmung, deine Achtsamkeit, deine Bereitschaft, hinzuspüren – das ist der Schlüssel.
Ich begleite dich, gebe Impulse, halte den Raum. Aber die Veränderung passiert in dir, durch dich. Du lernst, deinem Körper zuzuhören, alte Spannungen loszulassen und neue Bewegungsqualitäten zu entdecken.
Manchmal passiert viel in einer Session – Spannung löst sich, Bewegung wird freier, du fühlst dich leichter. Manchmal ist es subtiler, fast unhörbar. Beides ist richtig.
Was danach passiert
Nach einer Session kann es sein, dass du dich erstmal ungewohnt fühlst. Nicht schlecht – einfach anders. Dein Körper hat neue Informationen bekommen und beginnt, sich neu zu organisieren. Das kann sich in den nächsten Tagen weiter entfalten.
Manche Menschen spüren direkt eine Veränderung – mehr Beweglichkeit, weniger Schmerz, ein anderes Stehen oder Gehen. Andere brauchen ein paar Tage, bis sich die Wirkung zeigt. Und wieder andere bemerken es erst im Alltag: Plötzlich sitzt du anders am Schreibtisch. Oder deine Schulter tut nicht mehr weh, wenn du die Jacke anziehst.
Embodiment ist kein Event – es ist ein Prozess.
Du musst nichts mitbringen
Ausser Neugier auf deinen eigenen Körper. Du musst nicht flexibel sein, nicht sportlich, nicht „gut“ in irgendetwas. Du musst auch nicht genau wissen, was dein Problem ist oder wie es heisst.
Du darfst einfach kommen, wie du bist.
Und dann schauen wir gemeinsam: Was will sich hier zeigen? Was will sich bewegen? Wo lädt dein Körper dich ein, etwas Neues zu entdecken?
Bereit für deine erste Session?
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